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BISHOP ALLEN kann auf eine außergewöhnliche Karriere zurückblicken, nun ja, so alt ist die Band um Justin Rice und Christian Rudder nun auch wieder nicht, ein paar Jahre. Und mir "Grrr" können sie mühelos darauf aufbauen. Aufmerksam wurde so mancher auf die Band über eine Serie an EPs, die im Monatstakt erschienen. Spätestens mit dem Release des Labeldebüts The Broken String aber, für das sie einige der besten Songs von den EPs überarbeiteten, wurden nicht nur Kritiker hellhörig. Das rigorose EP Projekt sowie das ausufernde Touren, was sich anschloss, erlaubten BISHOP ALLEN Ihre Kunst zu verfeinern: Das Schreiben, auf die Bühne bringen und Aufnehmen von Musik. Das Ergebnis "Grrr" kann sich sehen lassen und nach fünf Jahren, in denen sie sich Vergleiche gefallen lassen mussten zu anderen Künstlern - Jonathan Richman, THE KINKS, BRIGHT EYES, SPOON etc., in begeisterten Rezensionen in Rolling Stone, SPIN, Entertainment Weekly und vielen anderen mehr - haben BISHOP ALLEN eine Kunstfertigkeit und einen Sound entwickelt, der unmissverständlich ihr eigen ist. Eine Sache, die BISHOP ALLENs Musik von der anderer unterscheidet, ist die Qualität des Songwritings. Rices literarische Texte, die die Los Angeles Times lobten für ihren "poetic insight", besitzen eine Allgemeingültigkeit, mit der sich Hörer aller Altersklassen identifizieren können. So zählen auch der junge Schauspieler Michael Cera (u.a. Juno, Arrested Development) und National Public Radio Moderator Scott Simon zu den erklärten Fans. Jedes einzelne der insgesamt 13 Stücke auf "Grrr" ist eine kurze, in sich geschlossene Komposition, jedoch funktionieren die Songs auch als zusammenhängendes Gesamtkunstwerk. Die Melodie und/oder der Rhythmus eines Songs ähnelt oftmals der/dem des nächsten. Wie immer sind Rice und Rudder nicht nur für das Schreiben zuständig, sondern auch für den Löwenanteil an Einspielen und Aufnahme: Die Gitarren, Klavier, Marimbas, Ukulele und Gesang. Und wie zuvor auch schon, hat Darbie Nowatka teil an den Gesangsparts. Desweiteren beherbergt das Album weitere Beiträge von Freunden: Drums und Percusssion von Michael Tapper, Blasinstrumente von Jon Natchez und Kelly Pratt, Streicher von Daniel Hart. Bryce Goggin (PAVEMENT, THE APPLES IN STEREO, LUNA, SEBADOH) stand der Band mit Rat und Tat zur Seite, gab ihnen wertvolle Produktionstipps und nahm im berühmten Trout Recording Studio in Brooklyn die Drums auf und mischte das Album ab.

Links

www.bishopallen.com

www.myspace.com/bishopallen