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Im Frühjahr 1994 gründeten Thomas Klein, Andreas Reihse, Detlef Weinrich und Stefan Schneider Kreidler. Letzterer verliess die Band 1998 für To Rococo Rot; seinen Platz am Bass nahm bis 2001 Alex Paulick ein (heute: Coloma). Kreidlers Album RIVA erschien 1994 auf einem Pariser Label. Die erste von bis heute siebzehn Veröffentlichungen - mit Eve Future Recall im Jahr 2004 und 2006 dem Soundtrack für Durchfahrtsland. Unter den zwanzig Künstlern, die Kreidler mit einem Remix beauftragten, befinden sich Einstürzende Neubauten, Depeche Mode oder Faust. Kreidler kollaborierten unter anderem mit Klaus Dinger, Add (N) to X, Young Gods, Theo Altenberg, Momus, Leo Garcia, Pyrolator oder den Chicks on Speed. Kreidler spielten über 300 Auftritte - Europaweit, in Asien, in Nordamerika. In Techno-Clubs und Konzerthallen. Auf Festivals wie Sonar, Observatori oder Roskilde. In Museen und in Galerien. Bei der Van Dijk Retrospektive in Antwerpen oder den Eröffnungen von Andreas Gursky im Museum of Modern Art in New York und im Pariser Centre Pompidou. Im Auftrag des Goethe-Instituts waren sie auf Tournee durch Südostasien. Sie leisteten Beiträge zu Künstlerbüchern wie Toit du Monde, Romantik oder Deutsch - Young German Photography. Kreidler Videos werden regelmässig auf Videokunst-Festivals gezeigt; sei es in Barcelona, Valencia, Baden-Baden oder in München. Der Clip Au-Pair gewann 1999 einen zweiten Platz bei den Video-Awards der Oberhausener Kurzfilmtage, wo das Video zu La Casa 2002 die Endrunde der MuVi Awards erreichte. Ihre Musik läuft auf Catwalks - so Chanel, Lacoste oder zur London Fashion Week bei Giles Deacon. Kreidler's Musik kann man im Theater, in Spiel- und Dokumentarfilmen oder 2004 in Pina Bauschs Tanzstück Ten Chi hören. 2006 komponierten Kreidler den Soundtrack zu Alexandra Sells ausgezeichnetem Film Durchfahrtsland. Im März 2011 steht nun mit neuem Label Bureau B (Faust, Like A Stuntman) auch ein neues Release namens "TANK" in den Startlöchern. Nachdem man sich im Juni 2010 bereits zu einer 3tägigen Session im Berliner Festsaal Kreuzberg eingefunden hatte, standen die eigentlichen Aufnahmen im September 2010 in Tobias Levin's Electric Avenue Studios in Hamburg statt. Der Plan war es ein Album ganz im Zeichen des Rock n' Roll zu gestalten, Liveenergie gebannt aufs Medium. Einerseits als Anschluss an den Vorgänger Mosaik 2014 verstanden, stellt es doch einen Bruch mit der jüngeren Vergangenheit dar und erinnert, gerade wenn man den Entstehungsgedanken betrachtet, an ihre erste Veröffentlichung "Riva" aus dem Jahre 1994. Kreidler als vierköpfige Band mit klarem Rollenverständnis und einfach sowie klar strukturierten Stücken.

Links

www.ikreidler.de

www.bureau-b.com/kreidler.php