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Masha
Qrella
Im Oktober 2007 wurde Masha Qrella vom Berliner Haus der Kulturen der Welt eingeladen, im Rahmen der „New York – Berlin“ Festivitäten zum 50jährigen Bestehen des Hauses einen Abend zu gestalten. Unter dem Motto „Broadway - Cradle of Popular Music“ galt es, sich mit Kompositonen von Kurt Weill und Frederick Loewe auseinander zusetzen.Detlef Diederichsen, Berlin, März 2009 : „Das Album „Speak Low – Loewe and Weill in Exile“ zeigt nun nicht nur, dass sie sich auf die Idee einließ, sondern meine kühnsten Erwartungen noch übertroffen wurden. Es ist ihr und ihren Musikern tatsächlich gelungen, die Weill- und Loewe-Originale so zu arrangieren und zu spielen, als wären sie ihnen gerade eingefallen, sie haben sie sozusagen in sich eingebaut. Sie sparen sich das Drama, die Theatralik, die für fast alle Interpreten bislang anscheinend unverzichtbar waren und bewahren sich die lakonische Melancholie, die auch ihre bisherigen Alben kennzeichnete. Wer nicht um ihre Herkunft weiß, wird Mashas neue Stücke womöglich einfach als neue Qrella-Originale annehmen. Es gilt aber nicht nur Masha und ihre Band zu loben. Die ausgewählten Titel haben die angesprochene Prüfung allesamt mit Auszeichnung bestanden. Sie funktionieren auch in diesem Kontext vorzüglich, sie blühen geradezu auf. Ein fast zu Tode gespielter Standard wie der „September Song“ klingt wieder frisch, der „Wanderin’ Star“, der seit Lee Marvins Grunzversion eigentlich auf ewig in die Hölle musikalischer Witzischkeit verbannt schien, kann wieder das Herz rühren und die „Speak Low“-Version der Four Freshmen bleibt womöglich doch nicht auf alle Zeit die definitive.Zu schade, dass der Carnegie Hall auf halber Strecke das Geld für ihr Berlin-Programm ausging. So blieb es bei dem einen Auftritt im Haus der Kulturen der Welt im Oktober 2007. Umso feiner, dass es jetzt endlich dieses Album gibt.” Anders als bei Masha Qrellas vorherigen Solo-Alben wurden die Stücke diesmal mit der Band arrangiert und in einer 4-tägigen Studiosession live eingespielt.
Links
http://www.mashaqrella.de
http://www.morrmusic.com
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