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Phosphorescent
Es
braucht keine 20 Sekunden, schon hört man etwas so Unmittelbares, so Entschlossenes,
so verdammt Ansteckendes, dass sofort klar ist, etwas Besonderes bahnt sich den
Weg. Matthew Houck ist ein einzigartiger und ausgezeichneter Künstler, der mit
jedem Album an Kraft gewinnt. In Alabama geboren, lebt Houck nach einem Zwischenstopp
in Athens, Georgia nun seit 2007 in NYC. Es gehört schon eine ordentliche Portion
Entschlossenheit dazu, in einer geschäftigen Metropole wie NYC derart intime Werke
zu erschaffen. Kenner schätzen ihn für sein Streben nach epischer und ehrlicher
Musik, die tief verbindet, was wohl zurückzuführen ist auf sein überschwängliches
Herz und seine leuchtenden Platten, die schon während der ersten Takte zum Leben
erwachen. Angeregt von so prominenten Künstlern und Alben wie den Rolling Stones
der frühen 70er Jahre, Bobby Charles und Dylans Street Legal (1978), bahnte Houck
sich seinen Weg hin zu wahrhaft außergewöhnlichen Songs. Was sie so besonders
macht ist, dass er ihnen genug Platz einräumt, um sich richtig zu entfalten. Für
ihn erfüllte sich ein Traum, als er gefragt wurde zusammen mit aufzutreten (neben
Neil Young und Wilco). Er tourte mit Bon Iver, den Bowerbirds, Akron/Family und
Deer Tick. Nun ist es an der Zeit, Phosphorescent willkommen zu heißen in der
Top Riege. Wenn Pride (2007) das Album war für frühmorgendliche Introspektion
und To Willie (2009) den Soundtrack lieferte für die letzte Runde in der Bar,
scheint Here's To Taking It Easy (2010) für allezeit gemacht zu sein. Jede Jahreszeit.
Ein "classic sounding record" im besten Sinne des Wortes. Aufgenommen in der Heimatstadt
der Band, Brooklyn, und gemischt mit Hilfe von außerhalb, Stuart Sikes (White
Stripes, Cat Power, Loretta Lynn, the Walkmen), atmet dieses Album Leben.
Links www.myspace.com/phosphorescent
www.deadoceans.com
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