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RICHMOND FONTAINE
“We Used to Think The Freeway Sounded Like A River” heißt das aktuelle Album von Richmond Fontaine, das im September 2009 erschien. Seit “Thirteen Cities” (Februar 2007) hat es das Leben einigermaßen gut mit Frontmann Willy Vlautin gemeint. Er ist – wie man so schön sagt – auf dem Höhepunkt seiner Kunst angelangt und der Independent nannte Vlautin „the Dylan of the dislocated“. Auch die Kritiker waren der Band nach ihrem Durchbruch 2004 wohlgesonnen, nachdem sie sich immer mehr von ihren Ursprüngen als Springsteen / Replacements – Epigonen entfernte und zu ihrem ganz eigenen Stil fand. Das gilt auch für „We Used To Think The Freeway Sounded Like A River“. Mit den beiden epischen Stücken “Lonnie” und “Two Alone” und dem verhuschten Folk von „Ruby And Lou“ – der typische Richmond Fontaine – Sound mit all seinen Konstanten und Variablen. Mit ihrem neuen Album haben sich Richmond Fontaine ein wenig von der Dirt Road in Richtung Freeway bewegt. Das Album wurde von JD Foster (Calexico) in den Jackpot Studios, Portland aufgenommen. Zur Band gehören: Willy Vlautin (Gitarre, Gesang), Sean Oldham (Schlagzeug), Dave Harding (Bass), Dan Eccles (Gitarre) und Paul Brainard (Trompete, Pedal Steel). Für die Texte ist wieder einmal Willy Vlautin verantwortlich, von dem man in den letzten beiden Jahren viel als Buchautor hörte. Seine beiden Romane „The Motel Life“ und „Northline“ sorgten für großes Aufsehen und wurden von deutschen Kritikern hoch gelobt. Das Jahr 2010 wird ganz im Zeichen von Richmond Fontaine stehen, denn neben der Veröffentlichung von Vlautins drittem Roman kann man die Band ab Februar auf ihrer Deutschlandtournee bewundern.
Links
www.myspace.com/richmondfontaine
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