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Siinai
In den Köpfen vierer Freunde entstanden
welche allesamt auf einen langen Hintergrund in der
finnischen Musikszene zurückblicken können, sorgen Siinai
in diesem Sommer für ein spektakuläres Debütalbum, welches
mit Momenten hymnischer Krautrockausleger und instrumental
epochalen Klangflächen brilliert. Nachdem die einzelnen
Mitglieder in ihrer Vergangenheit bereits mit international
tätigen, finnischen Künstlern wie Joensuu 1685, Zebra
& Snake und Äänijännite kollaborierten, ergibt sich
nun mit "Olympic Games" ein Werk, welches der Größe
seiner einzelnen Schöpfer gerecht wird und zugleich
Erinnerungen an Kraut-Urgesteine wie Neu!, Can und La
Düsseldorf weckt, ohne sich auf selbige zu beschränken.
Aus psychedelischen Soundteppichen und Melodien der
Trauer verwoben, mündet die auf Splendour (of Montreal,
Casiokids, Harrys Gym) erscheinende Veröffentlichung
in einem Manifest aus kraftvollen Hooks und mit dem
Motiv der Wiederholung spielender Glückseligkeit. Dieses
Talent erkannte auch Spencer Krug (Wolf Parade, Sunset
Rubdown, Swan Lake), so dass für das Ende des Jahres
eine Kollaboration im Rahmen seines neuesten Projektes
Moonface angedacht ist. Auch Livequalitäten konnte das
Viergespann bereits beeindruckend zur Schau stellen
und die Presse beispielsweise beim diesjährigen Spot
Festival in seinen Bann ziehen.
"Siinai waren brilliant: fast ausschließlich
instrumental, mit intensiven Krautrhythmen und zwischen
Flut und Ebbe wechselnden Melodien die mit einer Intensität
vorgetragen wurden wie sie nur finnische Bands heraufbeschwören
können." Kieron Tyler (MOJO/The Arts Desk) über ihr
Set beim SPOT
Links
http://siinai.tumblr.com
http://soundcloud.com/siinai
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