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Joe Williams, der 24-jährige Rowdy der sich hinter White Williams verbirgt, fing schon in jungen Jahren an, Piano zu spielen. Von seinem deutschen Klavierlehrer wurde er für das Experimentieren mit den Pedalen, natürlich ohne jemals zu üben, gescholten. Mit 15 begann er sein erstes Projekt, in welchem er für eine "noisy screaming"-Band Schlagzeug spielte. Bei ihrem ersten Auftritt 1999 waren sie Opener für Black Dice and The Rapture. Das Auftreten in DIY clubs verschafften Joe Williams einen Einblick in den wilden Party-Lifestyle der Noisebands. Sein wachsendes Interesse für elektronische Musik weckte in ihm den Wunsch, seine Band in eine andere Richtung zu lenken, also mehr elektronische Elemente, Samples und Drumcomputer einzusetzen. Mit seinem Wissen um Studioaufnahmen und Klangeigenschaften, kreierte er aus den bereits existierenden Aufnahmen einen neuen Sound. 2001 wurde sein Kontakt zu Gregg Gillis, der gerade das Girl Talk Projekt startete, intensiver. Williams´ erstes elektronisches Projekt nannte sich "So Red" und war Teil einer kleinen Szene um Gregg Gillis, Andrew Strasser und Frank und Luke Venezia. Zusammen spielten und veranstalteten sie Shows und Partys mit den unterschiedlichsten Künstlern aus dem Elektronik-Genre. Nach zwei Touren mit Girl Talk begann Williams, Gesang in seine Projekte zu integrieren und weniger auf die Komplexität der elektronischen Klänge wert zu legen. Er fing an, sich mehr in Richtung Pop zu bewegen, wodurch sein Interesse für fassbare Instrumente wuchs. Williams war begeistert von den Aufnahmebedingungen seiner Lieblingsalben der 70er und 80er und fasziniert von der Idee, Musik mit den dort gegebenen Mitteln zu kreieren.

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